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Die "Festkrönungen" des 10. und 11. Jahrhunderts


Autor: Hartmut Geißler

nach Hans-Walter Klewitz, Die Festkrönungen der deutschen Könige und
Carlrichard Brühl, Kronen- und Königsbrauch im frühen und hohen Mittelalter

Die deutsche Kaiserkrone in Wien, 2. H. 10. Jh., mit späteren Ergänzungen (Wikimedia Commons)


Die Forschung unterscheidet bei den Krönungsbräuchen...

1. die Erstkrönung zum König, die mit dem Sakrament der Salbung verbunden war, das seinerseits nicht wiederholbar war

2. eine Wiederholungskrönung oder Befestigungskrönung, um diese erste Krönung noch einmal zu bekräftigen

3. Bei- oder Mitkrönungen, wenn z.B. ein Sohn zum Nachfolgekönig gekrönt oder eine Gemahlin zur Königin gekrönt wurde und der Vater bzw. Ehemann daneben nicht ohne Krone sein konnte, und

4. Festkrönungen, die eine feierliche Messe zu hohen kirchlichen Festen einleiteten und mit feierlichen Reichsversammlungen/Hoftagen verbunden waren, also königliche Feste an hohen Festtagen, an denen sich der König mit all' seinen Insignien den versammelten Vasallen zeigte, eben als "König", so wie wir ihn aus Abbildungen kennen.

Brühl unterscheidet noch zwischen der liturgischen "Festkrönung" und einem nichtliturgischem "Unter Krone Gehen". Bei letzterem kann sich der König selbst die Krone aufgesetzt haben. Dabei war die Krone (bzw. das Diadem) nur eines der königlichen Insignien neben dem Szepter, dem Reichsapfel, dem Reichsschwert.

Um solche "Festkrönungen" handelt es sich, wenn das Osterfest in der Ingelheimer Pfalz verbracht wurde. Soweit überliefert, fanden entsprechende Fest(tags)krönungen zu anderen Festtagen, also zu Weihnachten (oder später auch zu Pfingsten), kaum in Ingelheim statt, weil diese Feste aus irgendwelchen Gründen nicht in Ingelheim gefeiert wurden.

Heinrich II. hat nur einmal (1018) das Pfingstfest in Ingelheim gefeiert. Unter ihm kam die Benutzung der Ingelheimer Pfalz für Festtagskrönungen außer Gebrauch, weil nun die Feiern an Bischofssitzen bevorzugt wurden. Und das macht natürlich für Ingelheim auch Sinn, denn sobald in Mainz eine ausreichende Gebäudekapazität für eine solche große Reichsfeier vorhanden war, war es natürlich praktischer, gleich dort zu feiern, als den Erzbischof mit der Domschola von Mainz nach Ingelheim kommen zu lassen. Für Konrad II. berichten die Annales Hildesheim. (s. Rauch, Anm. 78), dass er Weihnachten 1029 in Ingelheim gefeiert habe; Klewitz allerdings bezweifelt dies und entscheidet sich bei Weihnachten 1029 für Paderborn als Festtagsort.

Der deutsche Begriff "Festkrönung", der wohl erst im 19. Jh. aufgekommen ist, suggeriert, dass es dabei in erster Linie auf den Akt der Krönung angekommen sei, also auf das feierliche Aufsetzen der Königskrone, analog zur Erstkrönung des Königs. "Festkrönungen" sind aber eigentlich keine Wiederholungskrönungen, denn sie waren ...

Abbildung aus dem Echternacher Kodex: Der König kommt in vollem Ornat offenbar aus einer Kirche, die Arme mit Reichsapfel und Szepter gestützt von zwei Äbten, wahrscheinlich auf dem Weg zum Festmahl

... "ein althergebrachter Brauch, welcher die deutschen Könige an hohen Kirchenfesten, vornehmlich zu Weihnachten, Ostern und Pfingsten unter der Krone gehen ließ" (Klewitz, S. 6) - in feierlicher Prozession vor dem Volk, d.h. vor der adligen Festgemeinde - zu einer Festtagsmesse in eine Kirche hinein und anschließend - hinüber zu einem großen Festmahl. Diese Sitte, dass der König sich an hohen Festtagen zur Demonstration seiner Herrschaftsgewalt im vollen Ornat im Kreise seiner Vasallen zeigte und mit ihnen eine Messe und ein Fest feierte, gab es auch in Frankreich und England. Sie scheint ihre weltlichen Wurzeln in germanischen Bräuchen gehabt zu haben, während das Diadem selbst - die "Krone" - aus dem byzantinischen Kaiserritus entlehnt war, ursprünglich ein textiles Stirnband, aus dem ein Stirnreif aus Metallplatten entstand, später ergänzt durch Bügel. Die liturgische Krönung, also das Aufsetzen der Krone in einem kirchlich-rituellen Akt zu Beginn des ganzen Festes, erhielt anscheinend erst allmählich im Verlauf der Entwicklung des 10. und 11. Jahrhunderts mit der immer stärkeren Verkirchlichung der Königsherrschaft ihren besonderen Rang.


Im Latein der mittelalterlichen Quellen hieß das Salben und Krönen der Erstkrönung ungere und ordinare, während für Festkrönungen andere Bezeichnungen verwendet wurden; der König wurde dann z. B. einfach als "coronatus" (gekrönt, mit Krone) bezeichnet oder die Zeremonie als "regio more" (nach Königsart) oder "corona portanda" (beim Tragen der Krone) "corona ceterisque regalibus indumentis sollempniter insignitus" (mit der Krone und dem anderen königlichen Ornat feierlich geschmückt) oder "decore regio processurus" (in königlichem Schmuck auftretend) oder "cultu regio decoratus" (als König geschmückt) oder ähnlich.

Daraus lässt sich schließen, dass das Krönen bei Festen nicht denselben Charakter wie bei der Erstkrönung hatte. Die Hauptsache war hierbei vielmehr ein bekröntes Sich-Zeigen in der Öffentlichkeit, ein "Gehen unter der Krone". Da sich aber bisher kein wirklich passender Begriff durchgesetzt hat, wird auch im Folgenden der Begriff "Festkrönung" weiter verwendet.

Solche Festtagsbräuche waren natürlich einem Wandel ausgesetzt, und dies vor allem im Laufe des 10. und 11. Jahrhunderts, also von der ottonischen zur salischen Zeit. Während die Feste mit Krönung unter den Ottonen des 10. Jh. noch überwiegend in Pfalzen gefeiert wurden, so auch in Ingelheim, verschob sich der Festtagsort im 11. Jh. im Zuge einer weiteren Verkirchlichung der Königsherrschaft in die Bischofsstädte, in ihre neuen Kathedralen, und die ländlichen Pfalzen verloren an Bedeutung.

Diese Ortsverschiebung hatte anscheinend auch Konsequenzen für den Verlauf der Feierlichkeiten: Die Festtagskrönung zu Beginn durch den (Erz-) Bischof und einen Diakon erhielt höheres Gewicht. Von einer solchen Zeremonie Kaiser Barbarossas zu Pfingsten des Jahres 1182, also Ende des 12. Jahrhunderts, im Stift St. Alban vor Mainz berichten noch die Annales Breves Wormatienses.
Dabei ging der Kaiser zusammen mit seinem Sohn Heinrich, der schon als König gekrönt und für die Nachfolge bestimmt war, und seiner Frau Beatrix "culto regio decoratus" (als König geschmückt) in Anwesenheit des Erzbischofs Philipp von Köln und der Großen des Reiches von der Taufkapelle der Kirche St. Alban "solempni processione" (in feierlicher Prozession) in das benachbarte Kloster St. Alban, wohl zum Festmahl.

Klewitz gibt aufgrund der Quellen folgende Hinweise zum Verlauf des königlichen Unter-Krone-Gehens, die allerdings noch einige Unklarheiten bestehen lassen: Nach Benzo von Alba (MG. SS. 11 p. 656s.) wurde der König Ende des 11. Jh. (Heinrich IV. 1081) in einer ersten Kirche mit dem Ornat bekleidet und gekrönt, ging daraufhin gekrönt in einer Prozession zu einer zweiten Kirche, um dort die Messe zu feiern, z. B. in Mainz von der Liebfrauenkirche in den unmittelbar daneben liegenden Dom. In Paderborn wird angenommen, dass die Einkleidung des Königs in der Bartholomäuskapelle stattfand, in der auch die Reichskleinodien aufbewahrt wurden, wenn der König dort war. Anschließend ging er dann im vollen Ornat die wenigen Meter in den Dom zur Messe.

Unter einer solchen "Prozession" ist also sicherlich nicht ein längerer Weg zu verstehen, wie heute z.B. bei der Fronleichnamsprozession, sondern nur ein sehr kurzer, es war also eher ein öffentliches "Auftreten" im Krönungsornat. Ob dazu schon immer zwei Kirchen nötig waren, muss offen bleiben.

Denn Klewitz bemerkt dazu einerseits: "Der Ort der Festkrönung war also keineswegs gleichgültig, weil ihr Ritus wenigstens im 11. Jahrhundert für den Regelfall das Vorhandensein zweier Kirchen verlangte, zwischen denen sich die Prozession des Königs bewegen konnte." Er fragt aber auch: "Geschah das wirklich und von Anfang an? Oder ist auch diese Notwendigkeit erst das Ergebnis geschichtlicher Entwicklung?" (S. 31/32)

An anderer Stelle (S. 43) beschreibt er den Vorgang nämlich auch so, dass die salischen Könige vom Palatium im vollen Ornat zur Kathedrale (des Bischofs) gegangen seien und von dort nach der Messe zurück ins Palatium, wo das Festmahl stattfand. Dort präsidierte der König auf erhöhtem Podest.

Feststehender Brauch war es auch, dass dem Könige in der Prozession ein Hochadliger als Schwertträger vorausging (auf der Echternacher Buchillustration oben geht der Schwertträger hinterher).

Wie ernst die Könige diese Zeremonien nahmen, kann man daraus erkennen, dass Otto der Große vor jeder Krönung gefastet und Heinrich II. gebeichtet haben soll.

Was bedeutete das für die Pfalz Ingelheim?

Schon unter Karl dem Großen und seinem Sohn Ludwig dem Frommen dürfte durchaus ein "Unter Krone Gehen" an Festtagen, aber auch bei anderen Anlässen in Ingelheim stattgefunden haben. Einhard berichtet von einer solchen Sitte ausdrücklich (s.u.). Otto I. ließ die Pfalz renovieren und eine neue große Pfalzkirche (die "Saalkirche") zum angemessenen Feiern großer Kirchenfeste bauen, deren Hauptausgang geradewegs auf den Seiteneingang der Aula Regia weist. Zugleich existierte aber immer noch die kleinere Pfalzkapelle aus karolingischer Zeit, die sich an den Wohntrakt im Norden anschloss.

Möglich und sinnvoll wäre demnach unter den Ottonen ein Anlegen des Ornats entweder mit einer nichtliturgischen Selbstkrönung oder mit einer feierlichen Einkleidung und "Krönung" durch einen Bischof in dieser kleinen Pfalzkapelle (Trikonchienbau), sodann eine erste Teil-Prozession zur neuen großen Kirche hin (zum nördlichen Seiteneingang), dort die feierliche Messe, danach durch den Hauptausgang die Prozession hinüber zur Aula zum Festmahl. Man muss sich die Aula Regia daher auch als Schauplatz großer Festmähler vorstellen, mit einem erhöht in der Apsis präsidierenden König, der aber natürlich seinen Ornat vor dem Essen abgenommen bekam (wo?).

Möglich wäre auch die feierliche Krönung in der Saalkirche selbst, anschließend ebendort die Messe und dann das Weitere, beides also nur in einer Kirche. Die Nähe zu Mainz legt den Mainzer Erzbischof als liturgischen Coronator nahe.

Die Annahme einer fast 500 Meter langen "Prozession" zwischen der Remigiuskirche und der Saalkirche bei dieser Gelegenheit ist völlig unnötig, zumal die Aula störend quer genau dazwischen liegt! Denn eine Prozession auf geradem Wege von Kirche zu Kirche quer durch die Aula hindurch ist unvorstellbar, ebenso wie auf Umwegen um sie herum. Man stelle sich außerdem eine solch' lange Prozession bei Regen vor, der König mit Krone und vollem Ornat einen halben Kilometer im Regen - gleichfalls unmöglich! Außerdem waren Szepter und Reichsapfel für einen so langen Weg zu schwer. Eine "Prozessionsstraße", von der noch Classen 1964 fest überzeugt war, hat sich bei den Grabungen Holger Grewes 1993 auch nicht nachweisen lassen. Insofern beruht die Namensgebung der Ingelheimer "Ottonenstraße" wahrscheinlich auf einem Irrtum.

Solche Feste spielten im Jahresablauf auch für die Vasallen eine erhebliche Rolle, weswegen die Reiseroute mit den Festorten des umherreisenden Königs nach Möglichkeit lange vorher geplant und bekannt gegeben wurde. Fränkische Chroniken können daher regelmäßig über den Aufenthalt der Könige zu diesen Festtagen berichten. Dass schon unter den fränkischen Königen solche Festkrönungen bzw. ein Auftreten unter der Krone Sitte waren, betont Brühl im Unterschied zu Klewitz ("781 voll ausgebildet").

Einhard berichtet über das Aussehen Karls des Großen an hohen Festtagen (c. 23,5):

"In festivitatibus veste auro texta et calciamentis gemmatis et fibula aurea sagum adstringente, diademate quoque ex auro et gemmis ornatus incedebat. Aliis autem diebus habitus eius parum a communi ac plebeio abhorrebat."

Übersetzung:
An hohen Festtagen trug er ein golddurchwirktes Kleid und Schuhe mit Edelsteinen, sein Umhang wurde von einer goldenen Spange zusammen gehalten, und er schritt auch mit einem Diadem (=Krone) aus Gold und Edelsteinen einher. An anderen Tagen aber unterschied sich seine Kleidung nur wenig von der üblichen Kleidung des Volkes.

Die Feiertags-Überlieferung riss aber möglicherweise bei den ostfränkischen Königen des 9. Jh. ab und wurde erst unter Otto dem Großen im 10. Jh. wieder aufgenommen. Dass trotzdem die Tatsache der "Festkrönung" als solche auch in den folgenden zwei Jahrhunderten nicht oft erwähnt wurde, führt Klewitz mit überzeugender Interpretation darauf zurück, dass sie ganz selbstverständlich zum Fest dazu gehörte und nur eigens erwähnt wurde, wenn eine Besonderheit vorgefallen war.

Die Pfalz Ingelheim besaß im Unterschied zu anderen Pfalzen weder einen Dom mit Domschule wie die Bischofsstädte, noch ein Kloster oder eine Stiftskirche, so dass die Domschola aus Mainz herbeigeholt werden musste, um Festtagsmessen angemessen zu gestalten, was für 1030 bezeugt ist.

Die Wahl der Orte für solche Feste

Der Festort wurde natürlich einerseits von politischen Motiven bestimmt, z. B. durch Kriege oder durch den Wunsch, vor allem mit den Adligen einer bestimmten Region wieder einmal zusammen zu sein, andererseits aber auch von massiven praktischen Zwängen. Insbesondere war für die Unterbringung und Versorgung der vielen Gäste ein hoher logistischer Aufwand nötig, z. B. der anscheinend fast sprichwörtliche "apparatus paschalis" = Osteraufwand, den im 10. Jahrhundert nicht alle Königshöfe leisten konnten, wohl aber der in Ingelheim.

So kommt es, dass von den 30 zuverlässig überlieferten Festkrönungen der drei Ottonen an Ostern im 10. Jh. in Deutschland . . .

- 13 in der Pfalz Quedlinburg stattfanden, also im Kernland der Liudolfinger

-   7 in der Pfalz Aachen

-   6 oder 7 in der Pfalz Ingelheim

-   2 in der Pfalz Dortmund

-   1 in der Pfalz Allstedt (Landkreis Sangerhausen, südöstl. vom Harz).

Das heißt, regelmäßig in den Herzogtümern Sachsen und Franken, keinmal in Schwaben oder Bayern, aber nur einmal aus besonderem Anlass in einer Bischofsstadt, nämlich 990 in Mainz, der Stadt des Erzbischofs Willigis, der sich während und nach der Regentschaft der Kaiserin Theophanu um den unmündigen Otto III. kümmerte.

Zu der Tabelle mit allen feststellbaren Festorten der Ottonen bei Klewitz

Mit der verstärkten Hinwendung der Königsgewalt zu den kirchlichen Vasallen, mit dem Entstehen einer oft so genannten "Reichskirche", auf deren Bischöfe und Äbte sich die Könige verstärkt stützten, erhielt wahrscheinlich auch der religiös-rechtliche Akt der liturgischen Krönung durch einen ranghohen (Erz-) Bischof eine wachsende Bedeutung:

Unter Heinrich II. (1002 - 1024) fanden von 17 eindeutig überlieferten Osterfesten zwar noch 5 in Pfalzen statt:

- 1 mal nur noch in Quedlinburg,

- 1 mal in Aachen,

- 1 mal in Ingelheim (1017) (und 1018 an Pfingsten)

- 2 mal in Nijmegen,

aber 12 in Bischofsresidenzen.

Brühl betont jedoch: "Es haben ... ungleich viel mehr Festkrönungen stattgefunden, als die Quellen uns wissen lassen." (S. 10)

Zu der Tabelle mit allen feststellbaren Festorten der Salier bei Klewitz

Von Konrad II. (1024 - 1039) und Heinrich III. (1039 - 1056) wurde die Pfalz Ingelheim nur noch dreimal zur Feier des Osterfestes aufgesucht: 1030 und 1036 bzw. 1040. Unter diesen beiden Königen wurde vielmehr eine andere Pfalz zum festen Herrschaftsmittelpunkt, Goslar. Konrad ließ dort die doppelgeschossige Pfalzkapelle St. Marien bauen und Heinrich die "Reichskapelle" St. Simon und Juda, als königliches Münster und Ziel der Festtagsprozession.

Diese Entwicklung kam aber durch den aufreibenden Investiturstreit ins Stocken und brach ab, als die Königswürde auf die Staufer überging, die in Südwestdeutschland ihren Schwerpunkt hatten. Unter ihnen erlangte die Ingelheimer Pfalz nie wieder ihre frühere Bedeutung, sondern sie wurde zu einer Burganlage umgebaut, für die sich die Bezeichnung Ingelheimer "Saal" einbürgerte (wahrscheinlich von "Salland" = Herrenland, das unmittelbar zum Herrenhof, dem "Salhof", gehörte).

 

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Gs, erstmals: 26.12.05; Stand: 01.02.17