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Heinz Kühn



Heinz Kühn wurde am 26. März 1913 in Essen geboren. Nach der Schulzeit in seiner Heimatstadt, die er 1932 mit dem Abitur abschloss, studierte er in Lausanne und München Rechtswissenschaft. Nach Ableistung von Arbeits- und Wehrdienst und kurzer Tätigkeit als Gerichts- und Regierungsreferendar erlebte und erlitt Heinz Kühn den Zweiten Weltkrieg als Artillerieoffizier auf fast allen europäischen Kriegsschauplätzen. 1944 wurde er bei Nikopol am Dnjepr schwer verwundet. Nach Internierung, Entlassung und Entnazifizierung kehrte er 1948 in Ansbach in das Zivilleben zurück.

Er arbeitete beim Verwaltungsgericht und war Mitbegründer des Schwerbeschädigten-Betriebes "Fränkische Werkstätten". Von 1949 bis 1956 war Heinz Kühn hauptamtlicher Bürgermeister von St. Goarshausen und von 1957 bis 1966 von Ingelheim.

Seinen Ruhestand verlebte er in Ingelheim, wo er zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten ausübte. Über 20 Jahre lang war er auch 1. Vorsitzender des Historischen Vereins.


Gs, erstmals: 16.03.09; Stand: 27.02.17