Bei der Mitwirkung am dokumentarischen Spielfilm „Schinderhannes“ erhielt der Referent Zugang zu bislang unbekannten Quellen. Seit dem Tod von Schinderhannes im Jahre 1803 wurde keine ausreichende Quellenforschung betrieben. Durch die Auswertung aller Unterlagen ließen sich nun Sagen und Tatsachenberichte trennen und die Herkunft nach dem Mythos Schinderhannes klären.
Die Spurensuche nach den geflüchteten Mittätern in Südamerika, auf den Malediven und in Neuseeland ergab einen spannenden „Heimatkrimi“!
Vortrag von Herrn Dr. Dr. Mark Scheibe, Kelkheim-Fischbach
Ort: Fridtjof-Nansen-Haus
Die mittelalterlichen Autoren berichten über die Königinnen des frühen Mittelalters deutlich weniger als über die regierenden Könige, aber bei den Merowingern und Karolingern wissen wir über einzelne Königinnen hinsichtlich ihres Lebenslaufes und ihres politischen Einflusses gar nicht so wenig. Auch die archäologischen Funde und deren Auswertung sind in diesem Zusammenhang wichtig und sollen mit einbezogen werden.
Vortrag von Prof. Dr. Martina Hartmann, München
Treffpunkt: Fridtjof-Nansen-Haus
Ort: Fridtjof-Nansen-Haus
Die keltische Großsiedlung auf dem Donnersberg stellt mit 240 ha Innenfläche und 8,5 km Stadtmauern, die als Versturzwälle hervorragend erhalten sind, eine der größten spätkeltischen „vorstädtischen“ Anlagen nördlich der Alpen dar. Seit 2004 hat die Referentin eine Reihe von Sondagen und Ausgrabungen durchgeführt, die zum einen völlig neue Erkenntnisse zu Leben und Architekturschaffen der Kelten auf dem Donnersberg erbracht haben, zum anderen konnten Annahmen früherer Bearbeiter revidiert oder ergänzt werden. An Hand zahlreicher Funde können wichtige Einblicke in Berufe, Geldwesen und Handelsverbindungen der Donnersberger Kelten gewonnen werden.
Vortrag von Dr. Andrea Zeeb-Lanz, Speyer
Ort: Fridtjof-Nansen-Haus
Führung durch die Ausstellung im Alten Rathaus und im Museum bei der Kaiserpfalz. 2013 findet zum ersten Mal eine Ausstellungs-Kooperation zwischen den Internationalen Tagen der Firma Boehringer Ingelheim und dem Museum bei der Kaiserpfalz statt, in dessen Sonderausstellungsraum die Wortcollagen der Nobelpreisträgerin Herta Müller präsentiert werden.
Eintrittspreis: 6,50 € pro Person, werden vor dem Besuch der Ausstellungen entrichtet
Treffpunkt: Altes Rathaus, Nieder-Ingelheim
[Verbindliche schriftliche Anmeldung bis 15.04.2013]
Rebe und Wein genießen seit Jahrtausenden eine Sonderrolle unter den Früchten der Erde.
Sie gelten als Schöpfungsgeschenk und tragen Symbolcharakter, der im Lebensalltag der Menschen in vielfältiger Weise zum Ausdruck kommt.
Unsere Winzer leben von Anbeginn unserer Rebkultur in einer besonderen Abhängigkeit von der Natur und dem Vegetationsgeschehen – Wein ist Wirtschaftsgut!
Gleichzeitig stehen sie aber in einer besonderen Verantwortung vor der Aussage der Bibel:
„Der Wein erfreue des Menschen Herz“ – Wein ist gleichzeitig Kulturgut!
Wein ist heute Naturwissenschaft, Ökonomie, aber auch immer mehr Leidenschaft, Begeisterung und Emotion. Da bleiben Spannungsfelder nicht aus.
In keiner Schrift des Menschen wird so häufig über Rebe und Wein gesprochen wie in der Bibel.
Hans-Günther Kissinger, Alsheim, Weinbauamtsrat und Prädikant der evangelischen Kirche spürt der Symbolik des Weines in der Bibel nach. Vieles ist bleibend aktuell. Hören wir alte Geschichten – Neu entdeckt. Hintergründe, Lebensweisheiten und Botschaften, die auch heute noch gelten.
Vortrag von Herrn H. G. Kissinger, Alsheim
Ort: Fridtjof-Nansen-Haus
Im Rahmen einer Stadtführung werden die verschiedenen Epochen der wittelsbachischen Residenzstadt lebendig.
Das Wahrzeichen ist der Rosengarten mit 60 000 Rosen in 2 000 verschiedenen Sorten.
Der Wildrosengarten im Bereich der Fasanerie, wurde dem Polenkönig Stanislaus Leszczynski
(1714 – 1719) von Karl XII., König von Schweden und Herzog von Zweibrücken, als Asylort zur Verfügung gestellt.
Das ehemalige Residenzschloss der Herzöge von Zweibrücken ist der größte pfälzische Profanbau im Barockstil.
Das Landgestüt Zweibrücken und die Züchtung der „Zweibrücker“ haben eine über 250 Jahre alte Tradition.
Leitung: Reiner Letzner, Ingelheim
Abfahrt: 8 Uhr - Versöhnungskirche, Ingelheim-West,
8:05 Uhr - Bahnhof, Ingelheim,
8:10 Uhr - Museum bei der Kaiserpfalz, Nieder-Ingelheim
Rückkehr: 18 Uhr
Kosten: 30,- €
[Verbindliche schriftliche Anmeldung bis 15.05.20138]
Ingelheim am Rhein ist eine bedeutende Weinbaugemeinde im größten deutschen Weinbaugebiet Rheinhessen. Über mehr als ein Jahrhundert hat sich Ingelheim mit seinen Winzern unangefochten den Beinamen „Die Rotweinstadt“ erarbeitet. Dessen ungeachtet ist die Quellenlage zur Entwicklung des Weinbaus in unserer Stadt eher bescheiden. Insbesondere die Zeit vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert lässt nur wenige Informationen zu diesem Thema über uns kommen. Der Vortrag will aus dem Ertrag der vorhandenen Quellen einen Bogen vom Mittelalter zur Neuzeit spannen und dabei die Entwicklung des Weinbaus in Ingelheim skizzieren. Vom „Capitullare de villis“ bis zum “Frühburgunder“ reichen die Facetten des Versuchs einer „kleinen Weinbaugeschichte“ Ingelheims.
Vortrag von Herrn Dr. Joachim Gerhard, Ingelheim
Ort: Fridtjof-Nansen-Haus